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Mitarbeiterinterviews "svt stellt sich vor"

Andreas Lüdemann
Leitung Zentrale Technik

bei svt seit: 05.02.2007

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Udo Kohl Leiter svt UmwelttechnikUdo Kohl
Bereichsleitung Umwelttechnik

bei svt seit 01.02.1984

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V Borelli Sachbearbeitung BrandschutzVanessa Borelli
Sachbearbeitung Brandschutz

bei svt seit 01.08.2011

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Michael Kalentzi
Projektleitung Sanierung

bei svt seit 01.12.2010

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Andreas Lüdemann
Leitung Zentrale Technik

bei svt seit: 05.02.2007

Vielen Dank, dass Sie heute für unser Mitarbeiterinterview ein wenig Zeit eingeplant haben. Wir wissen das sehr zu schätzen. Als Erstes möchten wir Sie bitten, uns kurz Ihre berufliche Entwicklung innerhalb der Firma zu schildern.

"Im Februar 2007 habe ich meine Tätigkeit bei der svt Brandschutz GmbH, Niederlassung Hamburg, als Projektleiter aufgenommen. Die Stellenbesetzung wurde dort erforderlich, da die Niederlassung den Zuschlag für einen großen Auftrag einer brandschutztechnischen Ertüchtigung eines Einkaufszentrums im Norden Hamburgs erhalten hatte, der mit der damaligen Personalstärke nicht zu bewältigen war. Gut zwei Jahre war ich in diesem Objekt eingebunden und habe bis Ende 2009 neben kleineren Projekten drei große Aufträge für weitere Einkaufszentren und eine Bank im Herzen Hamburgs abgewickelt.

Im Januar 2010 habe ich die Chance bekommen, als Projektleiter in die Zentrale Technik (ZT) zu wechseln. Vorgespräche und Verhandlungen fanden natürlich schon eher statt. Der Wechsel in die ZT war für mich mittelfristig auch das Ziel, da mich die brandschutztechnischen Grundsatzthemen, technische Beratung und die Entwicklung von Produkten sowie Systemen eher reizt und langfristig motiviert.

In der ZT hat mich im ersten Jahr Christian Haffner begleitet bzw. eingearbeitet. Ich habe natürlich von seinem großen Erfahrungsschatz profitiert und konnte so relativ zügig Planer sowie unsere Kollegen aus der Dienstleistung selbstständig beraten. Darüber hinaus habe ich mich mit ersten Entwicklungsprojekten für neue Systeme bzw. Lösungen im Abschottungsbereich befasst.

Im Bereich der Entwicklungen habe ich zwischen 2010 und Juli 2012 jedoch hauptsächlich Herrn Reher, als damaligen Leiter der Zentralen Technik, im Bereich der OEM-Entwicklungen für Luftfahrt, Schienenverkehr und Schifffahrt unterstützt und Projekte abgewickelt.

Die Anfragen und der Bearbeitungsaufwand im OEM-Bereich haben dann im Laufe der letzten Jahre stark zugenommen. Um unsere Kunden zufriedenstellend bedienen zu können, wurde die Entscheidung getroffen, dass Herr Reher die Organisation der Projekte rund um unsere eigenen Brandschutzsysteme und die technische Beratung auf mich übertragen würde. So wurde ich unter seiner Führung am 01.07.2012 zum der Leiter der Systementwicklung und Anwendungstechnik befördert.

Seitdem bin ich für die Organisation der Abläufe für die Entwicklungen eigener Brandschutzsysteme verantwortlich. Dazu gehört auch der Bereich unserer eigenen Brandversuchseinrichtung. Darüber hinaus wurde die technische Beratung der svt Brandschutz GmbH sowie unserer Partner aus dem Ausland immer wichtiger. Seit Mitte 2013 unterstützen wir zudem die Außendienstmitarbeiter der b.i.o. BRANDSCHUTZ GmbH bei technischen Problemlösungen. Der komplette Support, einschließlich der Nachunternehmer- und Mitarbeiterschulungen, wurde stetig ausgebaut.

Im ersten Quartal 2014 wurde mir die Weiterentwicklung in die Leitungsfunktion angeboten. Und seit dem 01.07.14 bin ich nun der Leiter der Zentralen Technik.

Seit dem 01.07.2014 haben Sie also die Leitung der Zentralen Technik übernommen. Welche Herausforderungen bringt Ihre neue Funktion mit sich?

"Zunächst einmal kam diese Beförderung etwas überraschend für mich. Es wurde zwar schon immer mal wieder angedeutet, dass ich die Nachfolge von Herrn Reher antreten sollte, aber ich bin eher von 2016/2017 ausgegangen. Da ich relativ wenig Führungserfahrung habe, war das natürlich schon die erste Herausforderung, der ich mich aber gern stelle.

Als Zweites wäre zu nennen, dass ich einen Großteil meiner Mitarbeiter als Kollegen kennen und schätzen gelernt habe. Es ist natürlich schon etwas gewöhnungsbedürftig und bedarf Fingerspitzengefühl bei der Zusammenarbeit, da ich meine „alten“ Kollegen nun führe und Arbeiten verstärkt delegieren muss. Dass ich nicht immer das nötige Fingerspitzengefühl habe, mögen mir meine Mitarbeiter verzeihen. Sie wissen das, denke ich, aber einzuschätzen.

Das Delegieren ist ebenfalls ein Thema. Ich habe für gewöhnlich Arbeiten von Beginn bis zum Ende eigenhändig durchgeführt, das heißt bei der Entwicklung neben der Planung auch den Prüfkörperauf- und -abbau. Da meine Hauptaufgabe nun aber die Organisation der Zentralen Technik ist, muss ich entsprechende Arbeiten abgeben und meinen Mitarbeitern vertrauen. Das fiel mir zunächst nicht so leicht, obwohl ich weiß, dass in meinem Team nur kompetente Kollegen am Werk sind.

Auch auf den Wechsel meines Vorgesetzten von Herrn Reher zu Herrn Gerdau musste ich mich erst einstellen. Herr Gerdau ist Geschäftsführer mit „Zahlenaffinität“ und ich Ingenieur „technischer Systeme“, da kann es schon einmal kontrovers zu diskutierende Themen geben.

Ich war sehr neugierig auf die Zusammenarbeit. Wir profitieren voneinander, stehen seit Beginn der engeren Zusammenarbeit in regem Kontakt und bringen so die Zentrale Technik voran."

Bei Mitarbeiterschulungen im Bereich der Zentralen Technik vermitteln Sie mit viel Engagement unseren Kollegen und Kolleginnen Informationen über Brandschutzprodukte und -systeme. Was bringt Ihnen hierbei besonders viel Spaß?

"Zum einen freut es mich, die neuen teilweise auch sehr jungen Kollegen persönlich kennenzulernen und ihnen vielleicht vorhandene Scheu abzunehmen, bei technischen Problemen in der ZT anzurufen. Durch diesen persönlichen Kontakt, natürlich auch durch die damit verknüpfte Abendveranstaltung, lernen uns die neuen Kollegen von ihrer Seite besser einzuschätzen und sehen uns vielleicht nicht mehr nur als „anonyme Telefon-Hotline“, die sich genötigt fühlen könnte, bei Baustellenproblemen helfen zu müssen.

Zum anderen macht es mir Spaß Wissen weiterzugeben und sich mit den neuen Kollegen auszutauschen. Hier stehen unsere Praxisworkshops mit „Schottbau“ und „Baustellenproblemen aus der Praxis“ ganz weit vorn. Für mich persönlich ist es zudem wichtig von den alltäglichen „Sorgen und Nöten“ auf Baustellen der Projektleiter und Vertriebskollegen zu hören, da ich als Leiter der ZT mittlerweile (leider) etwas von der Baustellenpraxis weg bin. So habe ich weiterhin die Möglichkeit, am Ball zu bleiben, was für aktuelle und künftige Systementwicklungen notwendig ist."

Auch neben dem Job werden Sie stark gefordert und von Ihrem kleinen Sohn auf Trab gehalten. Würden Sie sagen, dass man Familie und Beruf bei svt problemlos unter einen Hut bekommen kann?

"Ja und nein... Bei svt gibt es grundsätzlich ein festes Arbeitszeitmodell mit Arbeitsbeginn um 7.30 Uhr. Da meine Frau seit etwa eineinhalb Jahren wieder zu 75 % in ihrem Job eingestiegen ist, bleibt es nicht aus, dass ich meinen elterlichen „Pflichten“ nachkommen muss. Das heißt ein bis zwei Mal in der Woche bringe ich unseren Sohn zur Tagesmutter und bin dann dementsprechend später in der Firma. Hinzu kommen Verspätungen, zum Glück bisher relativ selten, auf Grund von Krankheitsfällen oder morgendliche Querelen. Die fehlenden Stunden arbeite ich dann möglichst an den betroffenen Tagen nach.

Das unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach aber man kommt mir hier seitens svt kulanter Weise entgegen, sodass es mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf klappt."

Herzlichen Dank, dass Sie uns einen kleinen Einblick in Ihr Berufs- und Privatleben gestattet haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin bei svt alles Gute und freuen uns über Ihr großes Engagement im Unternehmen.


Udo Kohl Leiter svt UmwelttechnikUdo Kohl
Bereichsleitung Umwelttechnik

bei svt seit 01.02.1984

Herr Kohl, herzlichen Dank, dass Sie sich heute die Zeit für ein Interview mit uns nehmen. Können Sie kurz Ihre bisherige Karriere bei svt beschreiben und was Sie davor gemacht haben?

„Ich fange mal mit letzterem in Ihrer Frage an:
Meinen ersten Schritt im Arbeitsleben begann ich mit dem Erwerb einer Maler und Lackierer Lehre.
Nach erfolgreich abgelegter Gesellenprüfung war ich noch ca. 2 Jahre als Malergeselle in ortansässigen Betrieben tätig.

Begonnen hatte ich meine Karriere bei svt im Februar 1984 als Brandschutzmonteur. Meine erste Baustelle war die Kopfklinik in Heidelberg. Ungefähr 1 Jahr später hat man wohl gemerkt, dass ich auch als Vorarbeiter eingesetzt werden kann.
Im Jahre 1987 hatte ich mich mit der Schadstoffsanierung, vorwiegend der Asbestsanierung, nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis vertraut gemacht. Mein weiteres Arbeitsleben erstreckte sich innerhalb von Asbestsanierungsbereichen. Dass dies für meine spätere Tätigkeit von erheblichem Vorteil sein würde, konnte ich damals noch nicht erahnen.
Ab 1990 wurde mir eine freie Stelle als Bauleiter im Hause svt in Dietzenbach angeboten, die ich natürlich dankend angenommen habe. Diese Aufgabe war mir wie auf den Leib geschrieben, hier konnte ich mich richtig entfalten.
So ca. 1992 bekam ich einen Vertrag als Projektleiter/ Umwelttechnik. Meine Aufgaben bestanden in der Begleitung von Projekten, beginnend mit der Angebotsphase bis zum Abschluss einer Baumaßnahme.
Ab 2008 wurde mir die Stelle als Bereichsleiter/ Umwelttechnik zuteil. Die Struktur meiner neuen Aufgaben sowie die Verantwortung, nicht nur gegenüber meiner Geschäftsleitung sondern auch gegenüber meinen Mitarbeitern, waren und sind auch immer noch eine große Herausforderung für mich.“

Wie sind Sie zu svt gekommen?

„Nach meiner Lehrzeit war es noch üblich, dass im Malerhandwerk von November bis einschl. März gestempelt wurde. Entsprechend waren die Bezüge vom Arbeitsamt eher ein Almosen als eine Entlohnung mit der man Leben konnte. 
Ich war nun in der Verantwortung meine junge Familie zu ernähren!
Ein Bekannter von mir war als Brandschutzmonteur bei der svt in Dietzenbach beschäftigt und lud mich zu einer Probearbeit auf der Baustelle in Heidelberg ein. Dort mussten offene Wanddurchbrüche, in denen Strom- oder wasserführende Leitungen durchgingen, verschlossen werden. Weiter wurden Lüftungskanäle und Kabeltrassen mit Brandschutzplatten umkleidet.
Die Verarbeitung von Mörteln, Feuerschutzplatten und sonstigen Brandschutzmaterialien war mir aus meiner Malerlehre nicht fremd, sodass mir der Umgang mit den Produkten nicht schwer fiel.
Nach einer 1-wöchigen Probezeit war mir klar – hier bleibe ich! Eine kurze telefonische Info an den damaligen Geschäftsführer der svt in Dietzenbach genügte und ich war ein svt-Mann.“

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders viel Spaß und was weniger?

„Ich will es mal so nennen:
Was mich nicht so richtig anspringt ist, wenn es darum geht einen Vortrag zu halten. Ich bin nun mal ein eher „Hemdsärmeliger“, der nicht unbedingt mit schönen geschmückten Worten und Vorträgen 
seinen Arbeitstag dafür zweckentfremdet. Das heißt nicht, dass Vorträge nicht erforderlich oder sinnvoll sind, jedoch überlasse ich das gerne denen, die daran Spaß haben. 
Wo ich richtig Spaß habe ist, wenn auf meinem Schreibtisch jede Menge Angebotsanfragen liegen, die darauf warten von mir bearbeitet zu werden. Das ist jetzt nicht ironisch gemeint!
Ich habe da wirklich Spaß zu sehen und zu lesen: Was will der Ausschreibende von mir? Wie sieht das Projekt eigentlich aus? Wie soll der Arbeitsablauf sein? Hat der Ausschreibende verstanden was er auf Papier gebracht hat? Wo stecken die Nachträge?
Da ich in der Vergangenheit im Brandschutz und der Schadstoffsanierung aktiv auf den Baustellen mitgewirkt habe und auch heute selber noch handwerklich tätig bin, ist die Preisfindung natürlich um ein Vielfaches einfacher für mich.“

Beschreiben Sie Ihre größten Herausforderungen bei svt.

„Nach Inkrafttreten der Gefahrstoffverordnung vom 26.11.2010, wurde das Abtragen von asbesthaltigen Kleberschichten verboten, es sei denn, es handelt sich um ein emissionsarmes Verfahren (Asbestfaserkonzentration unter 15000 Fasern/m³), das behördlich oder von den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannt ist.
Meine größte Herausforderung bestand nun in der Entwicklung und Modifizierung einer Bodenschleifmaschine mit elektronischer Abschaltautomatik in Kombination mit einem leistungsstarken Sauger, mit der ein staubfreies entfernen asbesthaltiger Klebeschichten ermöglicht werden kann und was von den Behörden auch zugelassen wird.
Der erste Schritt lag darin die Gesamtkosten von der Herstellung bis zur Behördenfreigabe zu ermitteln und irgendwie der Geschäftsleitung schmackhaft zu machen – was bei einer Schätzsumme von 70.000,- € nicht gerade einfach war.
Mit den notwendigen Mitteln und dem Vertrauen der Geschäftsleitung konnte ich ans Werk gehen.
In Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Trägern der Unfallversicherung, den Geräteherstellern, den akkreditierten Messstellen und natürlich meiner Mitarbeiter, hatten wir es nach ca. einem halben Jahr geschafft ein zugelassenes Schleifverfahren auf den Markt zu bringen, von dem nicht nur ich sondern auch das gesamte Unternehmen einen großen Nutzen hat.“

Was können Sie abschließend jungen Menschen beim Start in das Berufsleben als Rat mitgeben?

„Da wir in der Umwelttechnik viel mit Schulen und Lehrern in Kontakt kommen, wird uns immer wieder mitgeteilt, dass die heutigen Schüler kein Handwerk mehr erlernen wollen, sondern gleich das große Geld auf einem Bürostuhl mit eigenem Geschäftswagen und Vorzimmerdame haben wollen.
Das kann es natürlich nicht sein!
Viele junge Menschen können sich gar nicht vorstellen wie der Alltag in einem Unternehmen aussieht und welche Anforderungen gestellt werden.
Es ist natürlich toll von der Schule aus direkt eine Arbeitsstelle im Büro zu bekommen, aus meiner Sicht ist es aber von enormem Vorteil, wenn junge Menschen einen Handwerksberuf erlernen. Dies ist in jeder Hinsicht von Vorteil für das spätere Berufsleben!

Wir möchten uns herzlich für das interessante Gespräch mit Ihnen bedanken und freuen uns sehr
auf die weitere Zusammenarbeit!


V Borelli Sachbearbeitung BrandschutzVanessa Borelli
Sachbearbeitung Brandschutz

bei svt seit 01.08.2011

Frau Borelli, Sie haben kürzlich erfolgreich Ihre Ausbildung vorzeitig bei uns beendet. Hierzu noch einmal herzlichen Glückwunsch! Wir sind sehr glücklich darüber eine so motivierte und engagierte Mitarbeiterin in unserem Team zu behalten. Vielen Dank, dass Sie sich heute für unser Interview Zeit nehmen.
Können Sie uns kurz beschreiben wodurch Sie damals bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auf svt aufmerksam wurden und was Sie dazu verleitet hat auch nach der Ausbildung unserem Unternehmen treu zu bleiben?

„Eine ansprechende Stellenausschreibung im Harburger Wochenblatt machte mich damals auf die Firma svt aufmerksam und ich beschloss mein Glück zu versuchen. Bevor ich meine Bewerbung allerdings auf den Weg schickte, erkundigte ich mich im Internet auf der Homepage von svt in welchem Bereich diese Firma überhaupt tätig war und was genau sie machte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich mit passivem baulichem Brandschutz oder der Schadensanierung nicht beschäftigt, doch die Branche weckte mein Interesse.
Das Arbeitsklima bei svt gefällt mir sehr gut und ich fühle mich hier sehr wohl. Es herrscht im Büro eine nette Arbeitsatmosphäre und durch Teamarbeit macht die Arbeit sogar Spaß. Das alles hat mich dazu verleitet svt auch nach meiner Ausbildung treu zu bleiben. Ich möchte hier weiter Berufserfahrung sammeln und für meinen späteren Werdegang ist es nur von Vorteil, wenn gesehen wird, dass mich mein Ausbildungsbetrieb auch nach meiner Ausbildung weiter beschäftigen wollte. Das zeigt doch, dass man mit meiner Leistung sehr zufrieden ist.“

Was waren Ihre größten Herausforderungen bei svt während Ihrer Ausbildung?

„Meine größte Herausforderung bei svt war meine Ausbildung von 3 auf 2,5 Jahre zu verkürzen. Um dieses Ziel zu erreichen musste ich allen Anforderungen gerecht werden und sämtliche Tätigkeiten sehr zufriedenstellend ausführen. Dies ist mir mit der Unterstützung meiner Arbeitskollegen gelungen und somit genehmigte mir die Geschäftsführung die Verkürzung der Ausbildung.“

Wie verlief für Sie der Übergang von Auszubildender zur Sachbearbeiterin? Wurden Sie durch Ihre Kollegen sofort als ausgebildete Fachkraft akzeptiert oder mussten Sie sich erst beweisen?

„Der Übergang verlief ohne jegliche Probleme. Schon während meiner Ausbildung wurde ich wie eine vollwertige Arbeitskollegin, bzw. Sachbearbeiterin behandelt und akzeptiert. Dies hat sich nach Beendigung meiner Ausbildung nicht verändert und ich wurde sofort "richtig" im Team aufgenommen.“

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit besonders viel Spaß und was weniger?

„Besonders viel Spaß machen mir der tägliche Kundenkontakt und die Zusammenarbeit mit meinen Arbeitskollegen. Die regelmäßige Abwechslung im Aufgabenbereich lässt das Arbeiten nie langweilig werden.

Eher weniger Spaß habe ich, wenn ich meinen Teil der Arbeit soweit vollständig erledigt habe, ich aber noch auf das Zuarbeiten meiner Arbeitskollegen angewiesen bin und sich dies aus unterschiedlichen Gründen verzögert. Das bedeutet für mich unnötige Wartezeiten bevor ich Vorgänge komplett abschließen kann. In diesen Fällen muss ich meine Arbeitskollegen häufiger kontaktieren oder ziehe andere Aufgaben vor, die zeitgleich abgewickelt werden müssen.“

Möchten Sie interessierten Bewerbern noch einen Rat mit auf den Weg geben?

„Wenn Sie gerne im Team arbeiten, kundenorientiert und kontaktfreudig sind, die Herausforderung annehmen wollen und Geduld haben, dann sind Sie bei svt genau richtig!“

Herzlichen Dank, dass Sie uns und interessierten Bewerbern einen Einblick in Ihre Laufbahn bei svt
ermöglicht haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und freuen uns sehr auf die weitere
Zusammenarbeit mit Ihnen!


Michael Kalentzi
Projektleitung Sanierung

bei svt seit 01.12.2010

Herr Kalentzi, vielen Dank, dass Sie sich heute die Zeit für ein Interview mit uns nehmen.
Seit Ende 2010 sind Sie bei svt beschäftigt. Können Sie uns kurz Ihren Werdegang vor svt und Ihre Entwicklung innerhalb des Unternehmens während der letzten Jahre zusammenfassen?

„Kurz und knapp meinen Werdegang geschildert:
Erlernter Beruf: Zentral Heizungs –und Lüftungsbauer. In diesem habe ich mehrere Jahre als bauleitender Monteur gearbeitet. Da ich aber schon immer ein zielstrebiger Mensch bin, habe ich auch noch eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert. Während dieser Ausbildungszeit musste ich auch ein praxisbezogenes Praktikum machen. Nach einiger Überlegung dachte ich mir: Warum nicht praktisch und kaufmännisch miteinander verbinden? Also bewarb ich mich bei einem Mitbewerber für eine Praktikumsstelle.
Dieser hat mich dann auch nach meiner kaufmännischen Ausbildung als Bauleiter eingestellt. Im August /September 2010 habe ich dann einen Mitarbeiter des svt Brandschutzes in Speyer getroffen. Ich bekam von ihm die Kontaktdaten der svt Brandsanierung  und trat mit dem Geschäftsführer Jörg Schäfsmeier in Kontakt. Wir trafen uns dann im Oktober zusammen mit dem Niederlassungsleiter Heiko Langfeldt in der Niederlassung Berlin. Die beiden stellten mir dann das Konzept vor, welches ihnen vorschwebte. Obwohl ich einen Schritt zurück – zum Einsatzleiter – gehen musste, war mir nach dem Treffen mit Jörg und Heiko klar: Diesen Schritt gehst du!
Manchmal muss man eben auch erst einmal einen Schritt zurück gehen, um dann 2 vor gehen zu können. So bin ich dann im Dezember 2010 in Berlin gelandet. Obwohl ich Einsatzleiter Trocknung war, hatte ich mir doch ziemlich rasch einen gewissen Stamm an Kunden zugelegt, mit denen ich die Sanierungsschäden (von der Schadensaufnahme – bis zur Abnahme) abgewickelt habe. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei meinem ehemaligen Niederlassungsleiter Heiko Langfeldt, sowie bei Jörg Schäfsmeier bedanken, denn diese beiden haben mir stets ihr Vertrauen geschenkt und entgegen gebracht. Wie ja den meisten bekannt ist, bin ich seit September 2013 wieder in meiner Heimat – als Projektleiter – in der Niederlassung Karlsruhe.“

In der Brandsanierung haben Sie oft direkten Kontakt mit Kunden, die von Schäden ihres Eigentums betroffen sind und teilweise sehr emotional reagieren. Ist es eine Herausforderung für Sie sich täglich auf unterschiedliche Charaktere und Stimmungen einzustellen?

„Es ist immer eine gewisse Herausforderung aber auch, so finde ich, eine tolle. Aus meiner Sicht ist auch schon ganz wichtig, bei der Schadensaufnahme auf die verschiedenen Kunden einzugehen. Oft sind wir auch Psychologen da unsere Kunden meist hilflos und verzweifelt sind und nicht wissen was sie tun müssen. Also höre ich mir erst mal das Leid der Kunden an. So sehen sie, dass ich mich auch für sie interessiere und nicht nur den Schaden bearbeiten möchte. So gewinne ich das Vertrauen des Kunden und dieser sieht dann, dass er bei svt und mir in guten Händen ist und sein Schaden vernünftig und ordentlich abgewickelt werden kann bzw. wird.

Was bringt Ihnen bei der Abwicklung von Projekten am meisten Spaß?

„Einfach alles. Es ist ja nicht jedes Projekt gleich (verschiedene Baustoffe, unterschiedliche Trocknungsmethoden, usw.). Von der Schadensaufnahme, über das Erstellen eines Angebotes, bis hin zur Endabnahme und die dazu gehörende Rechnungslegung. Mir macht einfach die komplette Abwicklung der Projekte Spaß. Ich kann Ihnen noch nicht einmal sagen dies oder das, denn ich bin Dienstleister durch und durch (glaube ich zumindest, können andere besser beurteilen).“

Es herrscht ein Mangel an Fachkräften in technischen Berufen. Wieso würden Sie jungen Menschen eine Ausbildung oder ein Studium in dieser Fachrichtung empfehlen?

„Weil die Chancen auf einen Job  und der evtl. dazu gehörende Aufstieg in der Karriereleiter meiner Meinung nach in einem technischen Beruf viel, viel größer sind. Der Markt an technischen Fachkräften ist rar.“

Wir möchten uns herzlich für das interessante Gespräch mit Ihnen bedanken und freuen uns sehr auf eine weiterhin angenehme Zusammenarbeit!